Personzentrierte PT

Die Personzentrierte Psychotherapie (auch Klientenzentrierte Psychotherapie) geht auf den Psychologen Carl R. Rogers zurück. Sie ist eine anerkannte Psychotherapie nach dem österreichischen Psychotherapiegesetz.

Viele empirische Untersuchungen konnten zeigen, dass die therapeutische Beziehung (oft auch therapeutische Allianz genannt) der Motor positiver Veränderung in der Psychotherapie ist.1 Die Personzentrierte Psychotherapie stellt genau diese therapeutische Beziehung in den Vordergrund: In einer sicheren und angenehmen Atmosphäre sollen Klientinnen und Klienten die Möglichkeit bekommen, über sich und die eigenen Anliegen sprechen zu können. Ein neuer Blick auf das eigene Erleben kann nach und nach Linderung und Hilfe bei psychischem Leidensdruck mit sich bringen.

Hierzu gibt es ein sehr eingängliches Zitat von Rogers selbst, der schreibt:

Manchen mag diese Entwicklung befremdlich erscheinen, mir ist sie deshalb wertvoll, weil es das merkwürdige Paradoxon ergibt: wenn ich mich so wie ich bin akzeptiere, dann ändere ich mich.2

Genau dies soll in der Personzentrierten Psychotherapie durch den Therapeuten oder die Therapeutin vermittelt werden, sodass man als BetroffeneR über kurz oder lang selbst zu dieser Akzeptanz kommt.

Es sei an dieser Stelle auch erwähnt, dass eine Psychotherapie ein schmerzhafter und langwieriger Prozess sein kann, der nicht immer leicht fällt. Viele Menschen berichten aber von nachhaltigen positiven Veränderungen, die sie durch eine Psychotherapie erreichen konnten und viele empirische Untersuchungen zeigen genau das.

Wann und ob man in Psychotherapie gehen soll, behandle ich hier.